Eine kleine Reise durch die Geschichte der Stadt

Francescas gehörte im XI. Jahrhundert zu der Zisterzienserabtei Gourdon in der Region Midi-Pyrénées in Frankreich .
La Hire, ein Gefährte von Jeanne d'Arc, hatte hier zeitweise einen seiner Wohnsitze.
Der Bau der kleinen Stadt datiert noch vor dem der Stadt Agen, die meisten weiteren, umliegenden Orte und Städte stammen erst aus dem XII. und XIII. Jahrhundert.
Im Jahre 1369 schenkte der König Charles V dem Comte d'Armagnac die Festung Francescas.
1264 wurde Francescas wurde auch der Sitz einer Vogtei, welche bis zur Revolution Bestand hatte.
Die Kirche und die Stadt werden 1161 mit den Gütern der Abtei von Condom aufgelistet, berichtet P. Simon, was zur Folge hatte, dass das Kloster von Condom diesen Ort übernommen hatte. Belagerung der Vogtei in 1264 (Samazeuilh).
Der Abt von Condom und der König vereinbaren 1285 den Abschluss eines "pareage", nach feodalem Recht die Übernahme der Rechte und Pflichten für die Stadtrechte, welche damals 4 Konsuln (Bürgermeister) besass.
1286 wird ein Heerlager erwähnt, welches von dem Abt von Condom und dem König von Frankreich angeführt wurde.
Das Dorf hat sich um die Kirche herum formiert, von dem Wohnsitz des Abtes bis zum zentralen Platz;eine lange Entwiclung mit dem Enstehen von verschiedenen Parzellen wie einst üblich im Mittelalter.
Der Anteil des Bischof von Condom wurde 1576 versteigert und im Jahr 1582 von dem Herrn von Lasserre, Jean-Paul d'Esparbes Lussan, erstanden.
Sein Wohnhaus befand sich in der Nahe dem Tor 'de Larque', wohl eine Fortsetzung des alten bischöflichen Hauses.
Die Ansiedlung wurde von einer Befestigunganlage mit vier Toren, welche sich nach Bordeaux, Puits, Larque und Ligardes öffneten, umschlossen.
Eine Zitadelle wurde am Ende des 16. Jahrhundert erwähnt.
1590 wurden aus Sicherheitsgründen 2 Wohnhauser abgerissen, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.
Mitte des 16 Jahrhunderts bis 1621 wurde Francescas durch die Religionskriege mitgerissen, die Mauern mussten nach den vielen Kämpfen stets erneuert werden.
Das Tor de Larque wurde zu Beginn des 17 Jahrhunderts wieder aufgebaut.
Mitte des 17 Jahrhunderts entschied der Stadtrat die Strassen zu pflastern.
Um 1660 wurde das Tor von Bordeaux zerstört und von 1770-1780 wurden alle Stadtmauern, welche keinen Nutzen mehr hatten, abgerissen.
Einige Hauser wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut und die Stadt vergrösserte sich entlang den Ausfallstrassen, besonders gegen Norden und Osten.

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