Larressingle

Francescas - Larressingle : 25 km

Region: Midi-Pyrenäen
Departement: Gers
Angeschlossen an die Gemeinde Condom
Postleitzahl: 32100
Einwohner : 200 habitants
Entfernung von Francescas: 10 km
Fremdenverkehrsamt: +33 (0) 562 682 249

Bitte finden Sie hier eine Landkarte mit Routenplanung

Das Festungsdorf Larressingle

 

Zahlreiche Städte und Dörfer in Midi-Pyrenäen lohnen einen Besuch, und sei es nur für einige Stunden, besser noch mehrere Tage. Mit dreißig Dörfern, die sich als „Plus Beau Beaux Villages de France" zu den schönsten in Frankreich zählen dürfen, den fünf kunsthistorisch interessanten Städten mit der Auszeichnung „Villes d'Art det d'Histoire" und mehreren Dutzend Bastidenorten, haben Besucher die Qual der Wahl!

Larressingle, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde, zählt zu den „Plus Beaux Villages de France«. Das hübsche Festungsdorf (das kleinste in Frankreich) liegt mitten in den Weinlagen des Armagnac-Gebietes im Departement Gers. Ein reizendes Stück Mittelalter 30 km sPudwestlich von Francescas.
Das Dorf wird gerne als das „kleine Carcassonne des Gers« bezeichnet, denn mit der schönen Festungsmauer, dem Burggraben, Zugbrücke und Schießscharten gleicht Larressingle einer Miniaturmalerei und erinnert tatsächlich an die mächtige Festungsstadt Carcassonne.

Allerdings diente die Dorfbefestigung nie dazu große Armeen in Schach zu halten, sondern hinter den schützenden Mauern sollten die Bewohner und Bauern Zuflucht finden, als die Gascogne Schauplatz von heftigen Auseinandersetzungen der Adligen war.

das Tor der Wehrburg

Über die alte Zugbrücke und ein majestätisches befestigtes Tor gelangt man in das Dorf. Am Dorfplatz befinden sich die Burg mit Bergfried (hier lebten bis zum 16. Jahrhundert die Bischöfe von Condom) und die Kirche, die mit ihren zwei Chören und einem verkürzten romanischen Kirchenschiff ungewöhnlich ist.

Einige Häuser mit ockerfarbenen Steinfassaden haben noch alte steinerne Fensterkreuze, bogenförmige Türen und Dächer mit braunen Ziegeln, der Spaziergänger entdeckt liebevoll renovierte Häuser, kleine, verschwiegene Durchgänge, das alte Schloss ohne Dach, sowie ein kleines Museum über das Leben im Mittelalter.

Im 13. Jahrhundert war Larressingle im Besitz der Bischöfe von Condom. In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts rettete der Herzog von Trévise den Ort vor dem Verfall, eine Aufgabe die heute vom Verein „Amis de Larressingle« mit Eifer fortgesetzt wird, und der einen Steinwurf vom Dorf entfernt rekonstruierte, mittelalterliche Schleudermaschinen aufgestellt hat.

Die Vegetation um Larressingle ist dank seines sanften Klimas besonders üppig - wovon Wiesen, Blumen und Blütensträucher und sogar eine Palme zeugen.

Besonders der Armagnac verdankt dieser Natur ganz besonders hier jene Möglichkeiten der Enstehung und der notwendigen Reife.

Sehenwürdigkeiten:

Besichtigung der Kirche Saint Sigismond im Schloss von Larressingle, welche im 12. Jh. auf den Grundmauern einer Kapelle errichtet wurde.

Die Kirche St. Sigismond

Gegenüber diesem Wehrdorf ist eine komplette Belagerungsanlage in der Dimension 1:3 mit den entsprechenden Angriffswaffen wie Steinschleuder aus dem Mittelalter wiederaufgebaut worden.
Diese amüsante und lehrreiche Anlage macht besonders Familien Spaß. Die Steinschleudern werden in Betrieb genommen und die Besucher können auch selbst einige dieser teuflischen Einrichtungen betätigen.

Die Stadtmauern und Befestigungsanlagen

Die Brücke von Artigues in unmittelbarer Nähe von Larressingle noch aus der Römerzeit ist heute von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert worden. Sie ist für alle Pilger ein Teil des Jakobweges nach Santiago de Compostela in Galicien (Spanien).

Die romanische Brücke von Artigues

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