Lectoure

Region: Midi-Pyrenäen
Departement: Gers
Potsleitzahl: 32 700
Einwohner: 3 700

Francescas-Lectoure: 30 km

Bitte finden Sie hier eine Landkarte mit Routenplanung

Die Stadt Lectoure im Gesamtbild

Lectoure, ehemaliges Oppidum der Lectorates und spätere Hauptstadt unter der Herrschaft des Hauses Armagnac, dann der Lomagne, liegt sehr schön auf einem Kalksteinvorsprung über dem Tal des Gers und den Hügeln der Lomagne (herrlicher Blick wenn man der Promenade du Bastion folgt). Das kleine Dorf bezaubert mit seinen schönen Gässchen, Steinhäusern, Terrassen und Gärten mit Brunnen und Palmen. Man baut dort auch wieder Färberwaid an, eine Pflanze, deren Blau den Landstrich einst reich und als „Schlaraffenland“ berühmt machte. Lassen Sie sich auch nicht das Lapidarium entgehen, in dem sich eine einzigartige Sammlung mit 20 Stieropferaltaren befindet.

Die Stadt Lectoure vom Tal aus

Die Gemeinde Lectoure befindet sich in der französischen Region Midi-Pyrénées im Département Gers. Die 3771 Einwohner (Stand 1. Januar 2007) zählende Kleinstadt liegt im Gebiet der Gascogne und ist Hauptort des gleichnamigen Kantons. Durch sie führt der Fernwanderweg GR 65, welcher weitgehend dem historischen Verlauf des Französischen Jakobsweges Via Podiensis folgt.

Lectoure ist eine der ältesten Ortschaften im Département Gers und war schon im 5. Jahrhundert Bischofsitz mit zahlreichen Hospizen. Die Kathedrale Saint-Gervais steht weiterhin in alter Pracht und wartet auf Ihren Besuch. Regelmäßig finden hier Pilgerempfänge statt. Übrigens besteht die Möglichkeit, ab Lectoure auf einen Zubringer zum Aragonesischen Weg auszuweichen, der in Punta de la Reina beginnt.

Die Kathedrale St. Gervais St. Protais in Lectoure

Die Kathedrale St. Gervais et St. Protais wurde im 5. Jh. in seinem romanischem Stil erbaut und dominiert seitdem das Stadtbild.

Empfehlenswert das Thermalbad in einem Stadtpalais, wo rheumatische Beschwerden sowie Knochen- und Gelenkleiden erfolgreich behandelt werden.
Neben der Abteilung für die Kuranwendungen gibt es noch einen Entspannungs- und Badebereich mit Wellnesszone, Hamam und einem 95qm grossen Thermalpool einschliesslich Hydromassage, Kaskade und Whirlpools.

Blick über das Tal von Lectoure auf die Pyrenäen

Veranstaltungen

Im August findet das Fest der Melonen mit Wettbewerben, Verkostungen, Livemusik und Tanz statt.

Im Juli und August lädt das Musikfestival der Klassik in den Hallen des Château de Gramont ein.(05 63 94 05 26)Dieses Schloss wurde 1215 in der Nâhe von Lectoure (10km) erbaut und im 19. Jahrhundert komplett renoviert.

Château Gramont

Sehenswürdigkeiten:
- Das alte Zentrum von Lectoure mit seinen malerische Gassen, gesäumt von Fachwerkhäusern und Villen aus dem 18. Jahrhundert.

Eine der kleinen Gassen von Lectoure

- Die erhalten gebliebene Stadtmauern aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Eine der Stadtmauern von Lectoure

- Der Rempart boulevard du Nord, erhalten gebliebener Wall mit breit angelegter Straße
- Der Diana-Brunnen, ist römischen Ursprungs und wurde im 13. Jahrhundert mit drei Bögen eingefasst.
- Das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde zwischen 1676 und 1682 als Palast für den Bischof Hugues de Bar errichtet und wurde als solcher bis zur Französischen Revolution genutzt. Danach war es bis 1926 Sitz der Unterpräfektur. Es beherbergt einen Saal mit, von Künstlern gefertigten, Porträts aus Lectoure stammendender Persönlichkeiten der Revolution, des Kaiserreiches und des 19. Jahrhundert. Die bekanntesten sind:
Jean Lannes (1769-1809), Marschall unter Napoleon
Jean-Baptiste Dupin (1772-1863), französischer General
Jacques Gervais, Baron Subervie (1776-1856), Kriegsminister von 25. Februar bis 20. März 1848
Auguste Boué de Lapeyrère (1852-1924) Admiral und Minister
- Die ehemalige Königliche Gerberei ist ein schönes Beispiel für die Industriearchitektur im 18. Jahrhundert.
- Das Archäologisches Museum von Lectoure zeigt Gegenstände der Paläontologie, der Frühgeschichte, sowie aus der gallischen, gallo-römischen und merowingischer Zeit. Es zeigt eine große Sammlung von Sarkophagen und Altären für Stieropfer zur Verehrung von Kybele und Mithras, welche beim Wiederaufbau der Kathedrale 1540 entdeckt wurden.
- Die ehemalige Kathedrale St-Gervais-et-St-Protais de Lectoure mit Bauabschnitten aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert. Das ursprünglich romanische Kirchenschiff wurde 1325 neu aufgebaut und 1540 um den Chor ergänzt. Der quadratische Turm wurde 1488 von Baumeister Mathieu Reguaneau, de Touraine errichtet. Neben Altären und dem Chorgestühl aus dem 17. bis 19. Jahrhundert beherbergt die ehemalige Kathedrale die Reliquie es Heiligen Clair d’Aquitaine, Evangelist und erster Bischof von Lectoure.
- Die ehemalige Karmeliter-Kapelle in der Rue Marès 14, das einzige Überbleibsel des Karmeliter-Klosters.
Pfarrkirche du Saint-Esprit.
- Die Kapelle Saint-Geny aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Sie wurde wahrscheinlich an Stelle einer Kapelle eines Kloster aus dem 10. Jahrhundert errichtet. Das Kloster gehörte später zur Abtei von Saint-Pierre de Moissac und dann zum Kloster von Cluny. Heute kann in ihr ein Ikonen-Museum besichtigt werden.

Fremdenverkehrsamt (Office du Tourisme):
Place du Général de Gaulle
32700 Lactoure
05 63 58 02 00

 

 

 

retour top