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Im Land Heinrich IV und des Musketiers D'Artagnan führt Sie ein großer sternförmiger Rundkurs, der den Zwei-Meere-Kanal mit dem rauhen Charme der Baïse, die Schönheit des unteren Tals des Lot mit der mächtigen Garonne verbindet, Sehenswürdigkeiten der Gegend: die Glaskunst von Vinanne, das Schloss von Nerac, die Abtei von Flaran, das Kloster von Moissac, die Kathedrale von Condom, der Brückenkanal von Agen, das Schiffshebewerk von Montech, die Bastei von Villeneuve sur Lot...
Mittelalterliche Städte und Dörfer, viele von ihnen mit römischer Vergangenheit und langer Geschichte, sind mit ihren mächtigen Befestigungsanlagen in eine romantische Landschaft eingebettet. Häuser und Höfe sind aus Stein errichtet und zeugen mit ihren Dimensionen vom Reichtum der Gegend. Durch ein ausgezeichnetes Klima besitzt sie vor allem landwirtschaftliche Güter in erstaunlicher Qualität.Seit kurzem ist auch die Baïse, ein Nebenfluß der Garonne, der einen langen Dornröschenschlaf hinter sich hat, wieder befahrbar.
Vor 60 Jahren war hier der letzte Weintransporter unterwegs und seit dieser Zeit ist es still geworden in diesem herrlichen Tal der Gascogne. Zusammen mit den kulinarischen Genüssen (der Armagnac kommt von hier, Gänse- und Enten-Spezialitäten locken allerorts) ist Aquitanien ein Geheimtip, der auf die Entdeckung durch die Wanderer, Hausboot- oder Radfahrer wartet.
Die Reise beginnt zwischen Licht und Schatten, in einer Landschaft, die den Übergang von den bewaldeten Ebenen der "Landes" zu den Weinhängen der Gascogne bildet. Meilhan wird sichtbar, malerisch auf einem Hügel über der Garonne gelegen, dann Buzet, hier probieren Weinliebhaber den schweren Rotwein. Immer wieder überraschende Ansichten, Vianne, dann Barbaste, seine römische Brücke mit 10 runden Brückenbögen, Nérac mit seiner monumentalen Treppe, welche zum zum Schloß "Heinrichs des IV. hinauf führt, schließlich Condom, die Stadt des Armagnac.

 

1 - Mühle von Barbaste
3 - Mühle von Autièges
3 - Mühle von Beauregard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mühle von Barbaste

Zwischen Lavardac und Nérac gelegen, an den Ufern der Gélise, einem kleinen Nebenfluss der Baïse, steht wuchtig die Mühle von Barbaste. Zu ihr gelangt man über die berühmte romanische Brücke mit den 10 Bögen aus dem 12. Jahrhundert, welche die römische Strasse Tenarèze zwischen der Garonne und den Pyrenäen verband.

Die Mühle von Barbaste von oben

Die Mühle, von 1180 bis 1220 von Zisterzienser-Mönchen gebaut, ähnelt eher einer monumentalen Burg mit ihren 4 bis zum Himmel ragenden Türmen( 26m - 29m), welche einer Legende zufolge die vier Töchter des Müllers dokumentieren sollen.

Die Mühle von Barbaste

1308 wurde sie von der Familie d’Albret gekauft wurde. Sie hat einen quadratischen Grundriss von 15 m Seitenlänge und ist von vier zinnenbewehrten quadratischen Türmen von etwa 29 m Höhe flankiert. Da sie nahe der Brücke liegt, wurde sie auch als Festung für die Einhebung der Maut genutzt. Im 16. und 17. Jahrhundert war sie mehr Schloss als Mühle und wurde häufig vom französischen König Henri IV., der aus der Familie d’Albret hervorging und Besitzer der Mühle wurde, auf der Durchreise und auf der Jagd besucht. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie verkauft und die neuen Eigentümer bauten 1821 das Maison Aunac, einen prächtigen Wohnsitz, hinzu.
Heute wird über eine installierte Turbine und einen gekoppelten Generator elektrische Energie erzeugt.

Die Mühle kann vom 15 Juni bis zum 15 September besichtigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mühle von Autièges

Le moulin d'Autièges

Le moulin d'Autièges

Im Herzen des Armagnac ist die Mühle Autièges Condom ein reiches Erbe in diesem Departement Gers, und doch fast unbekannt.
Diese alte Mühle befindet sich 6 km nördlich von Condom, am Ufer der Baïse. Dieser Fluss ist sicherlich der grösste im Einzugsgebiet der Garonne.
Eine Damm 70 Meter langen und 2,50 Meter hoch, an dessen Ende sich die Mühle befindet, staut den Fluss.

Le moulin d'Autièges

Das genaue Datum der Erbauung der Mühle ist unbekannt, aber in den Archiven wird die Mühle Autièges seit dem 13. Jahrhundert erwähnt. Sie gehörte damals zu den Besitztümern der Familie Autièges, denn diesesr edle Haus hat lange das Herzogtum mit seinen Ländereien und Flüssen regiert.
Im 16. Jahrhundert, nach zahlreichen Bränden und Plünderungen wurde die Mühle aufwendig im Stil der Renaissance renoviert. Es ist dieser Stil, der charakteristisch ist für die heutige Mühle.
Am 8. Oktober 1903, wurde die Mühle und das mechanische Sägewerk Autièges teilweise durch einen Brand zerstört.
Angezogen von dem Charme des Ortes erwarb der heutige Besitzer der Mühle im Jahre 1980 von Frau Sylvere in einem traurigen Zustand. Er unternahm sofort die notwendigen Massnahmen zu einer kompletten Renovierung.
Er konsolidiert den Damm und installiert ein Mikro Hydro System statt der zwei Mühlenräder im Inneren des Gebäudes. Er konservierte eine drittes Mühlenrad, Zeuge seiner früheren Funktion. Das dritte Mühlenrad hat noch bis 1956 Mehl produziert.

Le moulin d'Autièges

Herr und Frau Wolfgang Rohrbach sind heute Besitzer dieser Mühle und erwarten gerne Ihren Besuch.
Tel. +33 (0)5 62 28 28 94

 

Die Mühle von Beauregard


Diese Mühle wurde unter den beidem Namen Torasson (Tournaison) und Mühle Cazenove bekannt (große und mächtig Adelsfamilie Condomois).
Zwischen 1275-1375 war die Mühle ein Bestandteil von Tournaison, Eigentum der Templer, zu dem auch das Dorf Gourragne gehörte.
Sie ist heute im Privatbesitz.

Le moulin de BeauregardL'écluse de Beauregard sur la Baïse


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