Etwa eine Autostunde von Francescas befindet St. Emilion.
Dieser Ort zählt zu den romantischsten Weinorten der Welt.
Die kleine Stadt liegt auf einem Plateau aus Kalkstein, eingerahmt von Weinbergen, auf denen die Trauben der berühmten "Grands Crus" wachsen.
Besonders zu erwähnen sind Château Cheval-Blanc und Château Ausone.
Im Verlauf der Jahrhunderte ist in Saint-Emilion eine Symbiose
aus Natur und Mensch entstanden.
Es waren die Römer, die im 5. Jahrhundert in diesem Gebiet ihre ersten Rebstöcke pflanzten und damit eine aussergewöhnliche Landschaft zu kultivieren begannen.
Mit dem Benediktinermönch Emilion verbindet sich die eigentliche Entstehung des Ortes im 8. Jahrhundert. Unter dem Felsplateau fand er
eine Quelle in einer Grotte, die er zur Ermitage ausbaute.
Emilion begann zu predigen. Legenden von seinen Fähigkeiten zu heilen
und Wunder zu vollbringen verbreiteten sich schnell.
Immer mehr Menschen pilgerten zu seiner Einsiedlerei und liessensich in seiner Nähe nieder.

St. Emilion
St. Emilions caves
 

St. Emilion wurde von einem Ordenskapitel und einer
weltlichen Behörde - der Conseil des Jurats - der Jurade
verwaltet. Im Jahr 1199 gewährt Johann ohne Land, König von England und Herzog Aquitaniens, den Bewohnern das
Gemeinderecht mit allen Privilegien und Freiheiten.
Die "Jurade", einst weltliche Regierung, ist nach über
800 Jahren noch immer aktiv, heute gilt ihr ganzes Interesse ausschliesslich dem Wein. Im September jeden Jahres wird
in einem farbenprachtigen Schauspiel durch die "Jurats"
die Weinlese verkündet.

Mit Saint-Emilion hat die UNESCO auch den Wein zum
Weltkulturerbe erklärt. Zu Recht, denn Saint-Emilion steht
für die Vollendung des Weines.

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St. Emilion Village

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